Rollei Action Cam 420

Rollei Action Cam 420

2,3

gut

  • Action-Kamera
  • Auflösung: Full HD
  • Bildstabilisator: nein
  • Sensortyp: CMOS
  • Smartphone-Steuerung: ja
  • 3D-tauglich: nein

Rollei Action Cam 420 Tests

Stiftung Warentest

07/2016

gut

Schwacher Akku. Schon nach 47 Minuten ist der Energievorrat erschöpft. Das Gerät filmt befriedigende Videos. Mäßig bei wenig Licht ? Aufnahmen sind dann unterbelichtet, teils unscharf und verrauscht. Videos verwackeln oft. Die Rollei hat Probleme bei Gegenlicht. Liefert sehr gute Unterwasseraufnahmen. Ihre Fotos sind annehmbar. Der Monitor lässt sich nur schwer ablesen. Startet langsam. Eine Fernbedienung fürs Handgelenk gibt es dazu.

Computer Bild

11/2016

gut

Endlich frischer Wind im Actioncam-Markt? Aber ja, stürmischer gar! Die kleine GoPro Hero Session sicherte sich nur knapp den Gesamtsieg. Platz zwei und drei gehen an die überraschend gute Rollei und die toll ausgestattete Somikon. Sony, Ricoh und vor allem Panasonic müssen sich ranhalten, um den Anschluss nicht zu verlieren.

CT Magazin

06/2016

ohne Bewertung

Im Preisbereich unter 200 Euro ist Rollei gleich mit zwei Modellen vertreten, die sich vor allem bei Gehäuse und Bedienkonzept unterscheiden. Dennoch gibt es große Ähnlichkeiten. Die kleinere 410 kommt zum Preis von 140 Euro mit spritzwassergeschützten Anschlüssen und SD-Kartenslot, Display und drei Tasten, während die 420 für 60 Euro mehr vier Tasten und ein Stativgewinde aufweist. Außerdem nimmt die Rollei 420 4K-Videos auf ? allerdings mit gerade mal 10 Bildern/s. Die 420 sollte man ohne Schutzgehäuse keinem schlechten Wetter aussetzen. Beide Modelle lassen sich per WLAN fernsteuern und werden mit einem bis 40 Meter Wassertiefe tauchfähigen Schutzgehäuse geliefert. Die gleich großen Displays zeigen eine ziemlich ähnliche Video-Vorschau; indes ist das Bild der 420 spürbar heller. Auch die relativ großzügig bemessene Ausstattung ? Lenker- und Stangenhalterung, Klebepads und dazugehörige Helmhalterungen ? ähnelt sich weitgehend. Rollei liefert die 420 mit Safety Pads aus; damit löst sich die Kamera vom Helm, wenn sie beispielsweise gegen einen Ast schlägt, bevor man sich gefährliche Verletzungen zuzieht. Die Bedienung der 410 erfolgt über zwei Tasten auf der Oberseite und die Taste auf der Gehäusefront, die auch das WLAN aktiviert. Sich damit durch das Menü zu hangeln, ist mühsam und fehleranfällig. Das verbessert auch die zusätzliche Taste der 420 nicht. Abstürze der Kamera-Software waren im Test an der Tagesordnung; zum Neustart mussten wir den Akku herausnehmen. Nach nur 10 Minuten Aufnahme waren beide Rolleis sehr warm; nur die TomTom Bandit heizte noch intensiver. Die Akku-Laufzeiten lagen mit 52 (410) sowie 60 Minuten (420) am unteren Ende des Testfeldes. Etwas bequemer lassen sich die Rollei-Cams per App steuern. Darüber kann man Auflösung und Framerate sowie einen Selbstauslöser einstellen; außerdem wird grob der Batteriestand angezeigt. Zudem kann man den automatischen Weißabgleich deaktivieren und die SD-Card in der Cam formatieren. Das Monitorbild wird auch bei laufender Aufnahme angezeigt, allerdings leicht verzögert. Die App bietet einen separaten Foto-Auslöser und für die Videoaufnahme einen Start/Stopp-Button sowie einen Überblick über die Aufnahmen. Fotos und Videos lassen sich löschen oder aufs Smartphone übertragen. Bei der 410 kann man aufgezeichnete Videos nicht direkt per App anschauen; dazu muss man sie erst auf das Smartphone kopieren. Fotos werden jedoch angezeigt; auch sie können auf Wunsch auf das Smartphone geladen werden. Die Apps für iOS und Android sehen sich bei gleichem Funktionsumfang sehr ähnlich. Die 420 erlaubt gegenüber der 410 zusätzlich eine Wiedergabe von Fotos und Videos via WLAN und bietet auch Datumsstempel, Über-Kopf-Korrektur und Zeitlupe. Beide Rolleis lassen sich über eine mitgelieferte Armband-Fernbedienung starten, pausieren und stoppen. Das Aufladen des Akkus dauert überdurchschnittlich lange. Die Qualität der Aufzeichnungen rangiert im unteren Segment. Schärfe und Kontrast sind gerade noch befriedigend. Der Ton klingt vor allem im Schutzgehäuse eher dumpf und sehr leise. Die 12-MPixel-Fotos sehen bei guter Beleuchtung recht ansehnlich aus.

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Daten

Anschlüsse

WLAN

ja

HDMI-Anschluss

ja

USB-Anschluss

ja

Near Field Communication (NFC)

nein

Ausstattung

Bildschirmgröße in cm

5,08

Bildschirmgröße in Zoll

2

3-Chip-Technik

nein

Bildstabilisator

nein

Sensortyp

CMOS

Smartphone-Steuerung

ja

Generelle Merkmale

Produkttyp

Action-Kamera

Auflösung

Full HD

3D-tauglich

nein

Maximale Pixel (in Millionen)

12

Videosystem / Speichermedium

Speicherkarte

Größe

Gewicht in g

65